Portrait eines PROSNOW-Technikers: Sébastien Bruyère

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1) Hallo Sébastien, kannst du mehr über dich erzählen? 

Ich bin Ingenieur bei TEC, einem Hybridunternehmen, das Forschung und Beratung zu den Klimawandelthemen Vermeidung und Anpassung verbindet. Ich habe etwas Erfahrung und Leidenschaft in Sachen Energieeffizienz, insbesondere wenn es um Lebensstile geht. Da ich ursprünglich in Grenoble studiert habe, trage ich zu einem kleinen Teil auch Berge in meinem Herzen, obwohl ich die meiste Zeit in den Straßen von Marseille verbringe, die zwar etwas hügelig sind, wo es aber definitiv an Schnee fehlt.

2) Was ist deine Rolle in PROSNOW?

Wir bei TEC koordinieren das Projekt mit Meteo France. Das bedeutet, wir stellen sicher, dass das Projekt seine Ziele erreicht und wir die Rollen der einzelnen Partner verstehen, sodass wir wissen, wer die beste Ansprechperson für jede Aufgabe ist. Deshalb haben wir eine Rolle in verschiedenen Arbeitspaketen, aber um es kurz zu sagen: Wir berichten, kommunizieren, stellen eine Arbeitsumgebung bereit und fassen zusammen. Ich bin auch für die Entwicklung des Demonstrators verantwortlich, also der Service-Schnittstelle, die Sie am Ende des Projekts verwenden können. Ich bin kein Schneeexperte wie die meisten meiner Projektkolleginnen und -kollegen, aber ich verstehe es immer mehr, was mir hilft, die resultierenden Informationen des PROSNOW-Services optimal zu strukturieren. Manchmal fange ich sogar an, beim Abendessen über Schneewasseräquivalent oder TF-10-Kanonen zu sprechen.

3) Was erwartest du von PROSNOW?

Da ich ursprünglich nicht aus der Schneewelt stamme, betrachte ich PROSNOW-Ergebnisse im Vergleich zu anderen Themen, die mir bekannt sind. Ich habe an einigen Treffen der Schnee-Stakeholder teilgenommen und gesehen, wie schwierig und konfliktreich das Management von Wasser und Energie für die Skigebiete und ihr Ökosystem sein kann. Sie brauchen immer eine gesteigerte Informationsqualität, um ihren Schnee bestmöglich zu managen. PROSNOW wird keine brandneuen Informationen liefern, sondern die vorhandenen Informationen optimal strukturieren. Auf diese Weise können sich Skigebietsmanager bei einer Aufgabe, die schnelle Entscheidungsprozesse erfordert, besser auf diese Informationen verlassen. Ich gehe davon aus, dass das PROSNOW-Service am Ende des Projekts laufen wird, Nutzerinnen und Nutzer zufrieden stellt und zur Entwicklung der Skigebietsaktivitäten beiträgt.

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