Portrait einer PROSNOW-Wissenschaftlerin: Paola Marson

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1) Hallo Paola, kannst du uns mehr über dich erzählen? 

Ich bin zurzeit als Post-Doc bei Meteo France in Toulouse. Ich bin Statistikerin und habe im Bereich Klimawandel promoviert. Ich arbeite an statistischen Methoden zur Bias-Korrektur von Klimamodellen und zur Herunterskalierung ihrer Vorhersagen auf feinere räumliche Skalen. Ich interessiere mich auch für die Verräumlichung meteorologischer Bereiche, und meine ganze Arbeit konzentriert sich speziell auf Gebirgsregionen.

2) Was ist deine Rolle in PROSNOW?

Zusammen mit Christian Viel liefere ich Vorhersagen zum Set der atmosphärischen Variablen (wie Lufttemperatur, Niederschlag, Wind, …), die Eingang in die Schneedeckenmodelle finden werden. Da die Vorhersagen für verschiedenste Standorte innerhalb jedes Skigebiets erforderlich sind, müssen wir auf statistische Methoden zurückgreifen, um die Ergebnisse der Klimamodelle, die ursprünglich in einem gröberen räumlichen Raster erzeugt wurden, auf diese Standorte zu projizieren oder zu skalieren. Ein sehr interessanter Aspekt ist, dass wir für PROSNOW Wetterprognosen, sub-saisonale und saisonale Vorhersagen nahtlos miteinander kombinieren.

3) Was erwartest du von PROSNOW? 

Ich erwarte, dass PROSNOW einen Klimaservice-Prototypen entwickelt, der effektiv auf den Anforderungen des Schneemanagements aufbaut und gleichzeitig auf modernste Prognoseprodukte setzt. In diesem Sinne glaube ich, dass PROSNOW eine praxisnahe und solide Unterstützung für die Entscheidungsfindung in Bezug auf die Schneeerzeugung und -pflege sowie für eine effizientere und nachhaltigere Nutzung der natürlichen Ressourcen darstellen wird.

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