Portrait einer PROSNOW-Wissenschaftlerin: Judith Köberl

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1) Hallo Judith, kannst du mehr über dich erzählen?

Ich bin Wissenschaftlerin beim Forschungsunternehmen JOANNEUM RESEARCH in Graz. Durch meine wirtschaftsbezogene Ausbildung und ein spezielles Interesse an Wetter und Klima liegt mein Arbeits- und Forschungsschwerpunkt auf den wirtschaftlichen Aspekten von Wetter- und Klimarisiken. In meiner Freizeit erkunde ich gerne (bei jedem Wetter) die Hügel von Graz in meinen Laufschuhen oder fahre westwärts in die bergigeren Gegenden Österreichs zum Wandern, Skifahren und Skitourengehen.

 2) Was ist deine Rolle in PROSNOW?

Ich helfe bei der Analyse der Marktbedürfnisse für Klimaservices im Bereich des Skitourismus und bei der Quantifizierung der wirtschaftlichen Vorteile des Einsatzes von PROSNOW als Entscheidungshilfesystem im Schneemanagement. Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen bei JOANNEUM koordiniere ich außerdem sowohl die Dissemination der Projektergebnisse unter den Fachkräften der Skibranche als auch die Vorbereitungsarbeiten, um die Weiterführung des PROSNOW-Services über das Projektende hinaus zu gewährleisten. Der anstehende Start der zweiten Projekthälfte bedeutet für mich also, in die spannendste Projektphase einzutreten.

3) Was erwartest du von PROSNOW? 

Ich denke, einer der großen Vorzüge des PROSNOW-Projekts ist die direkte Einbindung führender Unternehmen aus den Bereichen Schneemanagementanlagen und -software sowie die geplante Integration der von PROSNOW vorhergesagten Informationen in diese vorhandenen Schneemanagementsysteme. Auf diese Weise können Skigebiete weiterhin Werkzeuge verwenden, mit denen sie bereits vertraut sind, und gleichzeitig von den PROSNOW-Informationen profitieren. Ich gehe davon aus, dass diese Integrationsstrategie die optimale Basis für eine weite Verbreitung und Nutzung von PROSNOW-Informationen bilden wird, was meiner Meinung nach die Vorhersagemöglichkeiten für Schneemanager verbessern und ein ressourcenschonendes Schneemanagement unterstützen wird.

 

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